Der August ist da und für dich startet heute ein ganz neues Kapitel: deine Ausbildung bei NIEMERSZEIN. Aufregung, ein bisschen Nervosität, vielleicht auch schon Vorfreude auf die erste Berufsschulwoche – das gehört alles dazu. Damit deine ersten Tage im Markt entspannt laufen, kommen hier die wichtigsten Praxistipps für deinen Ausbildungsstart. Bei NIEMERSZEIN heißt Start nämlich nicht: allein zurechtkommen, sondern von Anfang an dazugehören.

Inhalt
Dein erster Tag: Das erwartet dich
Am ersten Tag geht es erstmal ums Ankommen. Du lernst deinen Markt, dein Team und deine ersten Ansprechpersonen kennen. Oft in einer kleinen Auftaktrunde, in der die wichtigsten Abläufe und Erwartungen erklärt werden. Viele Märkte arbeiten außerdem mit festen Pat:innen: erfahrenen Kolleg:innen oder älteren Azubis, die dich in den ersten Wochen begleiten und immer ansprechbar sind.
Die wichtigste Regel: Frag lieber einmal zu viel
Niemand erwartet, dass du am ersten Tag schon weißt, wo der Bon-Rollen-Nachschub liegt oder wie die Warenannahme genau abläuft. Die Regel, die viele Azubis erst nach ein paar Wochen verinnerlichen: Lieber einmal zu oft nachfragen, als aus Unsicherheit einfach zu raten.
Was du zum Start dabei haben solltest
Damit du dich am ersten Tag ganz aufs Ankommen konzentrieren kannst, hilft ein bisschen Vorbereitung.
- Vertragsunterlagen bzw. Kopien, falls dein Markt danach fragt
- Bequeme, rutschfeste Schuhe – du bist viel auf den Beinen
- Ein Notizbuch oder die Handy-Notizfunktion für erste Eindrücke fürs Berichtsheft
- Ggf. vorgeschriebene Arbeitskleidung, falls in deiner Abteilung nötig
- Neugier bei allen möglichen Aufgaben mit anzupacken
Ein Tipp vorab: Anreise und Pünktlichkeit
Klingt banal, ist aber Gold wert: Plane deinen Weg zum Markt am ersten Tag lieber zu großzügig als zu knapp. Ein Testlauf am Wochenende vorher zeigt dir, wie lange du wirklich brauchst. Pünktlichkeit ist gerade in den ersten Wochen ein kleines, aber wirkungsvolles Signal: Sie zeigt deinem Team, dass du Verlässlichkeit ernst nimmst, noch bevor du fachlich überhaupt etwas gezeigt hast.
Die Probezeit: Kennenlernen auf Gegenseitigkeit
Die ersten vier Monate deiner Ausbildung gelten als Probezeit. Das klingt erstmal nach Druck, ist aber vor allem eins: eine Chance zum gegenseitigen Kennenlernen. Du findest heraus, ob der Beruf und der Markt zu dir passen und dein Ausbildungsbetrieb lernt dich mit deinen Stärken kennen und mit dem, was du noch üben willst.
Nutze die Zeit für ehrliches Feedback: Wie kam mein erster Monat bei meinen Kolleg:innen an? Was kann ich noch besser machen? Genau solche Gespräche mit deiner Ausbilder:in bringen dich in der Probezeit am weitesten.
Und dann kommt auch noch die Berufsschule
Parallel zum Markt startet Mitte August meist auch deine erste Berufsschulwoche. Zwei neue Umgebungen gleichzeitig – das kann am Anfang ganz schön viel sein. Kein Grund zur Sorge: Vieles aus der Schule ergibt erst im Markt so richtig Sinn, und umgekehrt hilft dir das, was du im Markt erlebst, beim Verstehen der Theorie.
Sprich mit deinem Ausbildungsbetrieb, falls sich Markt- und Schultermine mal überschneiden – dafür gibt es klare Regelungen, und deine Ausbilder:in kennt sie.
Deine Checkliste für die erste Woche
Zum Abhaken für die ersten Tage:
- Namen deines Teams und deiner Pat:in merken
- Am Markt-Rundgang aktiv teilnehmen und Fragen stellen
- Pausenzeiten und Abläufe kennenlernen
- Erste Notizen fürs Berichtsheft machen
- Unterlagen für die erste Berufsschulwoche bereitlegen
- Bei Unsicherheiten direkt deine Pat:in oder Ausbilder:in ansprechen
Deine erste Woche muss nicht perfekt sein – sie ist dazu da, anzukommen. Und das schaffst du!



