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Ein Jahr rum – was hat sich eigentlich verändert?

Irgendwann kommt der Moment, in dem du merkst: Hey, ich kenne mich hier aus. Du weißt, wo die Lücken im Regal entstehen, bevor jemand etwas sagt und du kennst sogar die Stammkund:innen. Und du erinnerst dich noch genau, wie unsicher du an deinem ersten Tag warst. Für viele Azubis bei NIEMERSZEIN ist genau das gerade der Punkt – das erste Ausbildungsjahr liegt fast hinter euch. Zeit für einen ehrlichen Rückblick.

Das erste Jahr in der Ausbildung im Lebensmitteleinzelhandel ist kein leichter Start, aber genau das macht es so wertvoll.

Azubis bei NIEMERSZEIN im Lager

Was wirklich anders war als erwartet

Die meisten starten mit einem ungefähren Bild davon, was sie erwartet. Regale einräumen, Kund:innen helfen, an der Kasse stehen – klar. Aber was viele unterschätzen:

  • wie viel Verantwortung schon von Anfang an auf einem liegt
  • wie körperlich anspruchsvoll die Arbeit wirklich ist
  • wie unterschiedlich jede Abteilung funktioniert

Besonders die Abteilungswechsel überraschen viele. Frischetheke, Lager, Kasse, Obst & Gemüse – jede Station hat ihre eigene Logik, ihr eigenes Tempo, ihre eigenen Anforderungen. Was in einer Abteilung gilt, funktioniert in der nächsten völlig anders. Das klingt stressig und das ist es manchmal auch. Aber genau das macht die Ausbildung so abwechslungsreich.

Die Abteilung, die am meisten überrascht hat

Frag mal in die Runde: Fast alle haben eine Abteilung, die sie anders erwartet hatten – und dann positiv überrascht hat. Häufig ist das die Frischetheke. Viele denken vorher: „Fisch und Fleisch – nicht so meins.“ Und hinterher: „Eigentlich total spannend, was man da alles lernt.“ Warenkunde, Umgang mit empfindlichen Produkten, direkte Kund:innengespräche – die Frischetheke steckt voller Lernmomente, die man am Anfang nicht auf dem Schirm hat.

Auch das Lager überrascht. Es wirkt von außen wie reine Routinearbeit. In Wirklichkeit steckt dahinter ein System – Lieferrhythmen, Mindesthaltbarkeiten, Warenfluss. Wer das einmal verstanden hat, sieht den ganzen Markt mit anderen Augen.

Was man rückblickend anders machen würde

Hier sind ein paar Dinge, die viele Azubis nach dem ersten Jahr beschäftigen:

  • früher Fragen stellen – statt zu lange alleine rätseln
  • das Berichtsheft von Anfang an regelmäßig schreiben, nicht auf den letzten Drücker
  • Feedback aktiv einfordern, statt drauf warten, dass es kommt
  • sich trauen, auch mal eine eigene Idee einzubringen

Das Wichtigste: Niemand erwartet, dass du vom ersten Tag an alles weißt. Das klingt wie eine Floskel – aber es stimmt. Was zählt, ist die Bereitschaft, dazuzulernen. Und die haben die meisten, die diesen Weg gehen.

Wohin geht’s jetzt?

Das zweite Ausbildungsjahr bringt mehr Routine, aber auch mehr Tiefe. Themen wie Warenwirtschaft, Personaleinsatz oder Inventur rücken stärker in den Fokus. Und irgendwann steht die Abschlussprüfung an. Aber bis dahin ist noch Zeit.

Also: Kurz durchatmen, stolz auf das erste Jahr sein und dann weiter. Du weißt jetzt, wie der Laden läuft. Weiter geht’s mit dem nächsten Kapitel!

Für euch da

Hi, ich bin Laura. Ich schreib‘ die Stories hier – aber ohne unsere Azubis geht nix. Das ist der Blog für euch. Ihr habt Fragen, Ideen oder Themen? Super, dann schreibt mir gleich:

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