Es gibt Momente in der Ausbildung, in denen man merkt: Das hier macht richtig Spaß. Für viele Azubis bei NIEMERSZEIN ist der Mai genau so ein Moment – zumindest in der Obst- und Gemüseabteilung. Denn wenn draußen endlich die Sonne rauskommt, verändert sich diese Abteilung komplett. Neue Produkte, andere Kundschaft, ein ganz anderes Tempo. Und mittendrin: du.
Und falls du dich fragst, ob das nur unser Eindruck ist: Der NIEMERSZEIN Markt in der Langen Reihe hat gerade den Deutschen Fruchtpreis 2026 gewonnen – als beste Obst- und Gemüseabteilung deutschlandweit. Kein schlechter Kontext, um gerade hier seine Ausbildung zu machen.
Der Mai ist im Lebensmitteleinzelhandel die erste große Frischesaison des Jahres und du lernst dabei mehr als in vielen ruhigeren Wochen davor.

Inhalt
Was jetzt in die Regale kommt
Ab Mai dreht sich in der Obst- und Gemüseabteilung vieles um regionale Saisonware. Statt langer Transportwege kommen die Produkte jetzt aus kleineren und mittelständischen Betrieben aus der Region – genau das, wofür NIEMERSZEIN bekannt ist. Das merkt man nicht nur am Geschmack, sondern auch am Arbeitsalltag.
Was jetzt Hochsaison hat:
- Spargel – das Königsgemüse schlechthin. Weiß, grün, regional. Kund:innen kaufen ihn kiloweise und haben viele Fragen dazu.
- Erdbeeren – die erste Saisonware, auf die wirklich alle warten. Wenn die ersten regionalen Erdbeeren reinkommen, merkt man das sofort an der Nachfrage.
- Radieschen, Rhabarber, frühe Salate – frisch, knackig und empfindlich. Genau das macht sie interessant.
Für dich als Azubi bedeutet das: Das Sortiment wechselt schneller, die Anlieferungen verändern sich, und du musst immer im Blick behalten, was wann frisch ist.
Warum Warenpräsentation jetzt besonders zählt
Obst und Gemüse kauft man mit den Augen. Gerade bei saisonaler Ware ist die Präsentation entscheidend und das ist eine der spannendsten Aufgaben in dieser Jahreszeit. Eine gut aufgebaute Erdbeerpalette, ein ansprechend drapierter Spargeltisch, frisch nachgefüllte Radieschen – das macht einen Unterschied. Nicht nur optisch, sondern auch für den Umsatz.
Was du dabei lernst:
- wie man saisonale Ware ansprechend in Szene setzt
- warum Zweitplatzierungen (z. B. Spargel neben der Hollandaise) kein Zufall sind
- wie Frische und Optik zusammenhängen und wann ein Produkt raus muss
Die Obst- und Gemüseabteilung bei NIEMERSZEIN hat übrigens schon mehrfach Auszeichnungen gewonnen – zuletzt 2025 in Winterhude als beste in ganz Hamburg. Das setzt einen Maßstab, an dem man sich als Azubi orientieren kann.
Die Kund:innenfragen, die jetzt kommen
Im Mai kommen die Kund:innen mit Fragen, auf die man vorbereitet sein sollte:
- „Ist der Spargel aus der Region?“
- „Wie lange sind die Erdbeeren haltbar?“
- „Was mache ich mit Rhabarber?“
Das klingt erstmal nach viel. Aber mit der Zeit merkst du: Diese Fragen wiederholen sich. Und genau das ist die Chance, echtes Warenwissen aufzubauen. Wer erklären kann, warum regionaler Spargel anders schmeckt als importierter, oder wie man Erdbeeren richtig lagert – der gewinnt das Vertrauen der Kund:innen.
Frische kontrollieren – auch wenn es schön aussieht
Gerade bei empfindlicher Saisonware gilt: Frische ist keine Selbstverständlichkeit. Erdbeeren können in kurzer Zeit kippen, Salate welken bei Wärme schnell, Spargel verliert an Qualität, wenn dieser nicht kühl steht.
Als Azubi lernst du dabei:
- regelmäßige Frischekontrollen auch bei schön aussehender Ware
- richtiges Einlagern und Kühlen von empfindlichen Produkten
- wann ein Produkt reduziert oder aussortiert werden muss – und warum das kein Versagen ist, sondern Qualitätssicherung
Warum der Mai eine der lehrreichsten Phasen ist
Kein Monat verändert die Obst- und Gemüseabteilung so stark wie der Mai. Und kein Monat zeigt so deutlich, wie viel in dieser Abteilung steckt: Warenkunde, Saisonplanung, Kund:innenkommunikation, Frischemanagement, Warenpräsentation.
Du lernst, saisonal zu denken. Du lernst, warum Regionalität kein Marketing-Begriff ist, sondern echten Unterschied macht. Und du lernst, dass eine gut aufgebaute Gemüseabteilung mehr ist als volle Regale – sie ist ein Statement!



