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So erkennst du einen Top-Ausbildungsbetrieb

Mit der Wahl deines Ausbildungsberufes legst du den Grundstein für deine berufliche Karriere. Und genau, wie der Beruf natürlich so perfekt wie möglich zu dir und deinen Interessen und Talenten passen sollte, so sollte auch der Betrieb, bei dem du deine Ausbildung absolvierst, zu dir passen. Die nächsten (in der Regel 3) Jahre wirst du deinen Großteil deiner Zeit in genau diesem Betrieb verbringen. Daher solltest du dich dort auf jeden Fall wohlfühlen.

Bei der Wahl deines Ausbildungsberufes gibt es eine Vielzahl an Indikatoren, an denen du erkennst, ob der Beruf zu dir passt oder nicht. Aber wie genau soll man bitte erkenn, ob auch der Ausbildungsbetrieb zu einem passt? Man ist ja schließlich noch nicht angestellt oder kennt Kolleg*innen, die man fragen könnte! Und kann man diese Frage überhaupt generell beantworten, oder ist es letztendlich nicht für jeden individuell unterschiedlich, was nun passt und was nicht?

Es ist schon was Wahres dran: Was für Person A ein perfekter Ausbildungsbetrieb ist, kann für Person B das genaue Gegenteil davon sein. Aber es gibt ein paar Kriterien, die übergreifend in jedem Betrieb wichtig sind Hinweise darauf geben, wie es sich dort arbeitet und ob der Betrieb zu dir passt. Hier kommen unsere Top 5!

Ausstattung

Veraltete PCs, triste Pausenräume und der letzte Anstrich der Räumlichkeiten sieht auch so aus, als ob er mindestens 20 Jahre her ist? Die Ausstattung deines Ausbildungsbetriebes verrät eine Menge. Und wenn du so viel Zeit wie während deiner Ausbildung an einem Ort verbringst, dann solltest du dich in dem Ambiente einfach wohlfühlen. Top-Ausbildungsbetriebe achten auf eine moderne Gestaltung und haben z.B. Pausenräume, in denen man auch wirklich Pause machen möchte

Aber wie genau soll ich denn herausfinden, wie es hinter den Türen des Betriebes aussieht, fragst du uns jetzt? Viele Betriebe bieten (meist im Rahmen von Vorstellungsgesprächen) Führungen durch das Unternehmen an. Das solltest du auf keinen Fall ablehnen! Falls es dir nicht angeboten wird, frag sonst einfach mal nach, ob die Möglichkeit besteht. Aufgrund der Pandemie kann es natürlich zu Einschränkungen kommen, aber fragen kostet definitiv nichts.

Flexibilität

Flexibilität bei der Planung deiner Arbeits- und Urlaubszeiten kann ein wahrer Game-Changer sein. Wenn die Arbeitszeiten in dem Betrieb sehr starr geregelt sind, du jeden Tag fixe Zeiten hast und du deshalb z.B. zukünftig nicht mehr zum Sporttraining gehen kannst, kann das ziemlich schnell zu Unzufriedenheit führen. Flexible Arbeitszeiten bzw. Gleitzeit erlauben es dir, auch mal früher bzw. später zu kommen oder zu gehen, was z.B. bei Arztterminen super ist. Natürlich spielt es hier auch eine Rolle, für welchen Beruf du dich entscheidest. Jobs, in denen im Schichtsystem gearbeitet wird, haben von Natur aus natürlich andere Regelungen.

Starre Arbeitszeiten oder Flexibilität? Gute Ausbildungsbetriebe sollten dir zumindest ein gewisses Maß an freier Planung ermöglichen.
Starre Arbeitszeiten oder Flexibilität? Gute Ausbildungsbetriebe sollten dir zumindest ein gewisses Maß an freier Planung ermöglichen.

Auch was die Urlaubsplanung und deinen Urlaubsanspruch betrifft, solltest du dich vorher schlaumachen. Gibt es hier Freiraum oder evtl. sogar Betriebsferien, zu denen du Urlaub nehmen musst? Wie ist generell der Urlaubsanspruch geregelt? Gibt es Sonderurlaubstage für z.B.Umzüge? Du solltest vorher unbedingt in Erfahrung bringen, wie flexibel dein (zukünftiger) Ausbildungsbetrieb hier agiert. Frag am besten während dem Vorstellungsgespräch nach oder recherchiere im Internet, wie die Regelungen sind

Aussicht auf Perspektive

Sicherlich kannst vor Beginn deiner Ausbildung noch nicht zu 100% sagen, ob du für immer in genau diesem Beruf und genau diesem Betrieb bleiben möchtest. Ein richtig guter Ausbildungsbetrieb sollte dir aber genau dieses Gefühl vermitteln und sich dafür einsetzen, dass du bleiben willst. Der Betrieb sollte sich schon während der Ausbildung dafür einsetzen, dir Türen zu öffnen und Perspektiven zu zeigen. Kostenlose Weiterbildungen für Mitarbeiter*innen können hier z.B. ein gutes Indiz sein. Und wie steht es um die Chancen, nach der Ausbildung vom Betrieb übernommen zu werden? Hier kann ein Blick auf die Social-Media-Kanäle des Unternehmens manchmal hilfreich sein und Aufschluss geben, da dort gerne über Übernahmen berichtet wird.

Wertschätzung

Willst du „nur eine Nummer“ sein oder als Azubi wertgeschätzt werden? Vermutlich ersteres, oder? Werte und Leitbilder, die du oft auf den Unternehmens-Websites findest, sagen eine Menge darüber aus, wie Betriebe ihre Mitarbeiter*innen und deren Arbeit wertschätzen. Gerade für dich als Azubi ist es außerdem interessant, ob es z.B. eine individuelle Betreuung von Auszubildenden gibt und wie das Unternehmen sich zu der Qualität der Ausbildung äußert.

Und auch der Faktor Gehalt spielt hier eine Rolle. Auf vielen Websites kannst du die Gehaltsstrukturen von Betrieben einsehen und Schlüsse daraus ziehen, wie die Arbeit der Angestellten bewertet wird.

Arbeitsklima

Es besteht kein Kollegenzusammenhalt und mit den Vorgesetzten gibt es nur Ärger? Das Betriebsklima ist der wohl entscheidendste Faktor, wenn es darum geht, wie wohl du dich in deinem Ausbildungsbetrieb fühlst. Praktika und Probearbeitstage sind die ideale Möglichkeit um zu checken, wie es um das Arbeitsklima steht. Du kommst mit niemandem ins Gespräch und wirst quasi gar nicht beachtet? Dann sollte Vorsicht geboten sein.

Wenn du nicht die Möglichkeit bekommst, dir live ein Bild vom Betrieb zu machen kann auch hier ein Blick auf die Social-Media-Kanäle oder Bewertungsportale helfen.

Und was machst du so? Jetzt bewerben!

Du interessierst dich für eine Ausbildung bei EDEKA Niemerszein? Hier findest du alle Infos zu unseren Ausbildungsberufen und kannst dich direkt online bewerben!

Für euch da

Hi, ich bin Laura. Ich schreib‘ die Stories hier – aber ohne unsere Azubis geht nix. Das ist der Blog für euch. Ihr habt Fragen, Ideen oder Themen? Super, dann schreibt mir gleich:

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