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Wohnen während der Ausbildung

Der Ausbildungsstart ist für viele Azubis gleichzeitig auch der große Schritt raus aus dem Elternhaus und ab in die eigenen vier Wände. Endlich für sich selbst verantwortlich sein und Freiheit genießen! Aber ist das wirklich so cool? Während der Ausbildung ganz alleine in einer eigenen Wohnung oder einer WG wohnen? Und kann man sich das als Azubis eigentlich leisten? Generell stehen dir drei grundlegende Optionen zur Auswahl, wenn du während deiner Ausbildung nicht mehr zu Hause wohnen möchtest: Eine eigene Wohnung, ein Zimmer in einer WG oder ein Platz in einem Wohnheim. Alle Optionen haben sowohl Vor- als auch Nachteile die wir dir etwas genauer vorstellen möchten.

Wohnen in einer eigenen Wohnung

Die eigene Wohnung bedeutet auf jeden Fall eins: Freiheit. Keine Eltern, die dir sagen, dass du dein Zimmer aufräumen sollst. Keine Mitbewohner, auf die du Rücksicht nehmen musst. Und wenn du nach einem anstrengenden Tag einfach nur auf dem Sofa chillen möchtest, dann machst du es eben. Viel Freiheit bedeutet allerdings auch viel Verantwortung. Du schmeißt den Haushalt selbst, musst dich um Rechnungen kümmern und auch das Essen kocht sich nicht von alleine. Mit der Zeit wird sich das aber alles meistern lassen.

So schön sich die Vorstellung von den eigenen vier Wänden anhört, so teuer ist er leider auch. Denn alleine zu wohnen ist definitiv die teuerste der Optionen, die du hast. Einige Wohnungsvereine bzw. Wohnungsbaugenossenschaften bieten jedoch günstige Wohnungen für Azubis an. Schau einfach mal im Internet, ob für deinen Wohnort Möglichkeiten bestehen.

Wohnen während der Ausbildung: Umzug in die eigene Wohnung, eine WG oder ein Wohnheim? Du hast due Wahl!

Wohnen in einer WG

In einer WG teilst du dir mit mehreren Leuten eine Mehrzimmerwohnung. Das kann sowohl spannend als auch nervenaufreibend sein. Bevor du dich für einen WG entscheidest, solltest du dir gut überlegen, mit welchen Personen du zusammen wohnen möchtest. Denn ihr werdet alle viel Zeit auf mehr oder weniger engem Raum miteinander verbringen und müsst euch verschiedene Aufgaben und Verantwortungen teilen. Und nicht jeder hat zum Beispiel das gleiche Verständnis von Sauberkeit wie du…

Fakt ist: In einer WG ist immer etwas los. Wenn du für deine Ausbildung in eine neue Stadt ziehst, wirst du auf jeden Fall schnell Anschluss finden. Aber auch in der „eigenen Stadt“ ist eine WG hervorragend, wenn du neue Leute kennenlernen möchtest. Nicht immer besteht eine WG aber nur aus Azubis. In den meisten Fällen wirst du auch auf Studierende treffen, die nicht so wie du morgens um 8:00 Uhr bei der Arbeit sein müssen, sondern die Nacht vorher zum Tag gemacht haben. Je nach Stadt und Wohnungsmarkt kann es für dich finanziell günstiger sein, in einer WG anstatt einer eigenen Wohnung zu wohnen. WG-Angebote findest du zum Beispiel hier.

Wohnen in einer WG sorgt für schnellen Anschluss und du lernst neue Leute kennen. Aber es kann natürlich auch zu Unstimmigkeiten kommen.

Wohnen in einer Wohnanlage

Ähnlich, aber nicht genau wie in einer WG, wohnst du in einem Wohnheim. Auch hier hast du ein eigenes Zimmer und teilst dir in der Regel Bad, Küche und Gemeinschaftsräume mit weiteren Personen in deinem Alter. Anschluss findest du also auch hier super easy. Im Gegensatz zur WG gibt es jedoch feste Mietverträge mit dem Betreiber des Wohnheims und meistens brauchst du keine neuen Möbel, weil die Zimmer bereits möbliert sind. Außerdem stehen dir oft Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung, die dir bei Problemen weiterhelfen können. Oft ist auch der Hausmeister direkt vor Ort, sodass sich um kaputte Glühbirnen oder tropfende Wasserhähne direkt gekümmert werden kann und du nicht alles mit den Vermietern klären musst.

Die Standards können je nach Wohnheim jedoch stark unterschiedlich sein, gerade im Vergleich zu deinem Elternhaus. Daher kann manchmal ein bisschen das Gefühl entstehen, in einer Jugendherberge zu wohnen.

Das Wohnen in einem Wohnheim ist aber auf jeden Fall eins: günstig. Aber Vorsicht: Viele Anbieter locken im Moment gerade „Young Professionals“ mit günstigen, modernen Zimmern die fast zu schön sind um wahr zu sein. Das böse Erwachen folgt dann mit der ersten Zahlung. Versteckte Kosten und unfaire Mietkonditionen ziehen dir schnell den letzten Cent aus der Tasche und aus einem vermeintlich 400 € teuren Zimmer wird schnell eine 1000 € Luxus-Bude. Lies dir also vorher unbedingt alle Konditionen genau durch!

Das Thema Geld…

Egal ob eigene Wohnung, WG oder Wohnheim: Wenn du bei deinen Eltern ausziehst kommen auf jeden Fall Kosten auf dich zu. Miete, Internet, Strom, Wasser, Einkaufen,…es kommt schnell einiges an Ausgaben zusammen, die du mit deiner Ausbildungsvergütung im Zweigfelsfall gar nicht alleine zahlen kannst. Unter bestimmten Voraussetzungen hast du jedoch Anspruch auf Wohngeld bzw. auf Berufsausbildungsbeihilfen.

Hier haben wir dir außerdem ein paar Tipps zusammengestellt, wie du Geld sparen oder dir mit einem Nebenjob etwas dazuverdienen kannst.

Und was machst du so? Jetzt bewerben!

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Für euch da

Hi, ich bin Laura. Ich schreib‘ die Stories hier – aber ohne unsere Azubis geht nix. Das ist der Blog für euch. Ihr habt Fragen, Ideen oder Themen? Super, dann schreibt mir gleich:

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