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Zwischen Zeugnisstress und Frühschicht: So organisieren wir uns im Februar

Der Februar ist für viele Azubis im Lebensmitteleinzelhandel eine ganz besondere Phase. Während im Markt der Alltag ganz normal weiterläuft, steht in der Berufsschule oft einiges an: Halbjahreszeugnisse, Klassenarbeiten und manchmal auch das mulmige Gefühl, nicht in allen Fächern 100 % sicher zu sein. Frühschicht im Betrieb, Lernen am Nachmittag und zwischendurch der Gedanke ans Zeugnis – das kann ganz schön herausfordernd sein. Die gute Nachricht: Damit bist du nicht allein. Genau diese Mischung gehört zur Ausbildung dazu.

Im NIEMERSZEIN Markt in der Langen Reihe

Zeugnisse und Klassenarbeiten – warum der Februar oft stressig ist

In vielen Ausbildungsberufen im LEH fallen im Winter die Halbjahreszeugnisse an. Dazu kommen Klassenarbeiten, Tests oder Präsentationen. Gleichzeitig läuft der Betrieb weiter: Frühschichten, Wochenendarbeit, Verantwortung im Markt. Das kann sich manchmal so anfühlen, als müsste man zwei Jobs gleichzeitig stemmen. Wichtig ist zu wissen: Dieses Gefühl kennen fast alle Azubis – egal ob im ersten, zweiten oder dritten Lehrjahr.

Berufsschule im LEH: Nicht jedes Fach liegt jedem

Rechnungswesen, Warenkunde, Wirtschafts- und Sozialkunde – die Berufsschule bringt viele unterschiedliche Fächer mit sich. Und ganz ehrlich: Nicht alles liegt jedem gleich gut. Manche kommen super mit Kalkulationen klar, andere glänzen im Verkaufsgespräch oder in der Praxis im Markt. Es ist völlig normal, wenn ein Fach mal nicht so läuft oder man eine Klassenarbeit „verhaut“. Das sagt nichts darüber aus, ob du gut in deinem Ausbildungsberuf bist.

Ausbildung im LEH bedeutet:

  • Theorie und (!) Praxis
  • Stärken erkennen
  • an Schwächen arbeiten, ohne sich fertigzumachen

Lerntipps aus dem Azubi-Alltag

  • Lieber regelmäßig kurze Lernphasen als stundenlanges Pauken
  • Lernstoff in kleine Einheiten aufteilen
  • Lernzettel oder digitale Notizen für unterwegs nutzen
  • Fragen notieren und im Unterricht oder Betrieb klären

Und ganz wichtig: Pausen sind kein Luxus, sondern notwendig. Mit leerem Kopf lernt niemand gut.

Betrieb und Schule besser kombinieren

Im Lebensmitteleinzelhandel ist kein Tag wie der andere. Umso wichtiger ist es, Struktur zu schaffen:

  • Schichtpläne frühzeitig checken
  • Lernzeiten bewusst einplanen
  • To-do-Listen für Schule und Betrieb führen

Auch Gespräche helfen: Ausbilder:innen wissen, dass der Februar schulisch oft anspruchsvoll ist. Offen zu sagen, wenn man gerade viel Lernstoff hat, ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Verantwortung.

Ein Zeugnis ist kein Urteil über dich

Ein Halbjahreszeugnis fühlt sich oft an wie eine Momentaufnahme und genau das ist es auch. Es zeigt, wo du gerade stehst, nicht, wo du am Ende deiner Ausbildung ankommen wirst. Eine schlechtere Note in einem Fach bedeutet nicht, dass du versagt hast. Sie zeigt nur, dass es hier noch Luft nach oben gibt. Viel wichtiger ist, dass du im Markt dazulernst, Verantwortung übernimmst und Schritt für Schritt sicherer wirst.

Am Ende zählt nicht ein einzelnes Zeugnis, sondern dein Weg durch die Ausbildung – mit guten Tagen, stressigen Phasen und dem Wissen, dass man nicht perfekt sein muss, um richtig gut zu werden.

Für euch da

Hi, ich bin Laura. Ich schreib‘ die Stories hier – aber ohne unsere Azubis geht nix. Das ist der Blog für euch. Ihr habt Fragen, Ideen oder Themen? Super, dann schreibt mir gleich:

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